Die Schreibgeräte
 

Der Biber (Castor fiber ssp. albicus) 

 biber

Dieser abgelichtete Biber ist einer jener Rohling-Lieferanten der Stifte-Produktion von WöckwörX. Sehr selten tagsüber zu entdecken, musste dieser seine Burg wg. Hochwasser verlassen, zum Glück des Fotografens.
Die Biber der Elbtalaue sind Kinder (und deren Kindes-Kinderkinder) einer Rest-Population wilder Biber der DDR. Von dort konnten sie, durch Naturschützer betreut, im Raum Dessau die Wiederbelebung (der sieben Jahrzehnte verweisten Fluss-Ufer im Westen) seit Grenzöffnung wiederbeleben. Heute ist der Europäische Biber ein Aushängeschild vom „Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe“. Er braucht diese wilden Naturräume. Hinterlassene Nagespuren sind ein Zeichen einer intakten Welt.




Das Holz

 
Auch wenn es wenig bekannt ist: Biber fressen vorrangig kein Holz, und das berühmte Dämmebauen wird den Bibern nur dann zur Pflicht, wenn sie Wasser fließen hören. Dennoch fällen sie auch Bäume, meist Weiden, typische Vertreter der Weichholzaue. Dies tun sie, um ihre ständig nachwachsenden Zähne kurz zu halten und wenn nötig, zum Broterwerb, um an mehr Zweige+deren Rinde zu gelangen, denn nur letzteres ist ihre Hauptmahlzeit im Winter.“

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Zweige + Rinde

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Wo vormals leckere Weidenrinde im Angebot war, ist hier nun brauner Bast als Kontrast zum darunterliegenden hellen Holz übrig geblieben. Er verewigt jeden Zahn!
Alle bestellbaren Stifte haben Prämium-Qualität! D.h. für Online-Shop-Kunden werden nur Zweig-Enden verarbeitet. Es finden sich Biberzahn-Spuren also nicht nur seitlich am Stift, sondern in besonderer Weise auch am oberen Bereich,wo der einst lange, frische Zweig vom Biber auf charakteristische Weise* durchbissen worden ist (um ihn vom Baum zum Fraßplatz bringen zu können).

*diese Zahn-Schneidetechnik ist im Bereich der Bionik erkannt und sogar durch ein Schweizer Patent für eine Holzspaltmaschine geschützt.



Die Schreibgeräte

 
Isegrim, Petz und Reineke Fuchs sind noch ein Begriff, aber „Meister Bockert“? Er ist der Biber in Fabeln. Baumeister von Beruf, weil seine tatsächlichen Werke, Burgen und Staudämme, selbst Ingenieure verwundern. Die Schreibgeräte sind ebenso Handwerk; für Naturliebhaber Kunsthandwerk. Kinder begeistern sich für die ungewöhnlichen Schreib-Zweige, weil sie noch den Zauber vom Schreiben-Können erleben. Den Großen ist er ein Geschenk der Natur. Bedenken, dass die Zweige doch auf die Biberburg gehören, sind nicht nötig. -Die Stifte sind gemacht aus Resten vom Fraßplatz, die Burg selbst(an anderem Ort) bleibt beim Rohlinge-Sammeln unberührt und besteht hauptsächlich aus unbenagten Zweigen und Ästen, denn nur mit Rinde ist das Holz im Wasser langlebig.   schreibgeraete



Die Mine + Das Anspitzen:

mine   Alle Stifte werden mit einer acht Zentimeter Graphit-Mine im HB-Härtegrad versehen.
Die fünfeinhalb Millimeter Dicke macht sie sehr langlebig. Das Schärfen kann kein üblicher Anspitzer übernehmen. Am besten geeignet: (Ur-)Opas Taschenmesser!



Die Banderole

 
Ein kleiner Informations-Text auf den vier Seiten der Banderole schmückt jeden Stift.

banderole



 

 Serviervorschlag

serviervorschlag   Sehr häufig hört WöckworX die argwöhnische Vermutung; die Zweige bearbeite man doch aber selbst, -da hat doch nicht wirklich ein Biber dran genagt, hm?!
Jenen, die sich niemals vom Gegenteil überzeugen lassen, sei hier ein Schnappschuß eines alltäglichen Mittagstisches im Hause WöckworX zu ihrer Genugtuung beigesteuert, allen anderen als Serviervorschlag für Meister Bockert persönlich.



Mahlzeit

 
Um sich als Künstler ganz und gar in das Wesen der Biber einzufühlen, wird von WöckworX persönlich auch regelmäßig ein Baum geraspelt. mahlzeit_2
   
 
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